Über uns

Die Welt wird digitalisiert. Dabei gerät allzu leicht in Vergessen­heit, dass die Technik dem Menschen dienen soll – und nicht über ihn bestimmen.

Was wir wollen

Smart steht für intelligent, effizient, modern. Smartphones, Smartwatches, Smarthomes und Smart Cities liefern uns Informationen über uns und unsere Umgebung und nehmen uns Entscheidungen ab. Intelligente Algorithmen sagen uns, ob Körper und Geist richtig funktionieren, welchen Weg zum Ziel wir am besten einschlagen, welche Musik wir als nächstes gerne hören und welche Informationshappen unserem Appetit am besten entsprechen, Digitalkonzerne, Banken und Kreditkarten­firmen übernehmen das Bezahlen für uns, zunehmend sogar schon das Bestellen. All das ist bequem. Den Preis für diese Bequemlichkeit bezahlen wir durch Aufgabe der Selbst­bestimmung über das, was wir von uns preisgeben und über das, was wir tun wollen, sowie durch immer größere Abhängigkeit von Technologien, die wir weder verstehen noch kontrollieren, und von denen wir jederzeit ausgesperrt werden können.

Denn smart steht auch dafür, dass alle unsere Lebens­zeichen, Äußerungen und Entscheidungen durch Sensoren erfasst und aufgezeichnet werden. Sie werden zu einem umfassenden Profil zusammengeführt und von mächtigen Computer­programmen analysiert. Im Ergebnis wissen die Organisationen und Konzerne, bei denen diese Daten landen, mehr über uns als unsere Freunde und Familien, in mancher Hinsicht auch mehr als wir selbst. Je mehr wir smarte digitale Angebote nutzen, je mehr wir Computer­programme für uns denken und entscheiden lassen, desto abhängiger und manipulierbarer werden wir,

Frei statt smart bedeutet für uns, diesen Preis nicht zahlen zu müssen. Es ist die Freiheit, digitale Angebote nicht zu nutzen und trotzdem ohne Diskriminierung am sozialen Leben teilzuhaben.

  • Nur mit dieser Freiheit können wir auf Dauer ein selbstbestimmtes Leben führen.
  • Nur wenn wir diese Wahl haben, sind wir frei zu entscheiden, was wir von uns preisgeben wollen.
  • Nur mit dieser Wahl sind wir frei zu entscheiden, was wir tun, ohne unmerklich im Dienste fremder Interessen gelenkt zu werden.

Digitalfreiheit heißt für uns nicht etwa, digitale Lösungen und Vernetzung abzulehnen, wo sie für uns sinnvoll und ungefährlich sind. Diese Initiative gegen den digitalen Vernetzungszwang wäre ohne digitale Kommunikation nicht möglich. Digitalfreiheit bedeutet für uns vielmehr, sich zwischen digital vernetztem und nicht vernetzten Handeln und Sein entscheiden zu können.

  • Wir wollen selbst bestimmen, wie, wann und mit wem wir uns vernetzen.
  • Wir beharren darauf, frei zu entscheiden, ob wir anonym mit Bargeld bezahlen oder mit vernetzten Bezahlverfahren.
  • Wir wollen wählen können, ob wir ein Anliegen auf dem Amt mit einem Menschen besprechen, oder ob eine vorgefertigten digitale Lösung für uns besser funktioniert.
  • Wir wollen die Freiheit bewahren, vernetzte Gesundheitslösungen nicht zu nutzen, damit außer uns nur unsere Ärzte und Therapeuten wissen, was uns fehlt.
  • Uns ist wichtig, dass unsere Kinder unter Anleitung von Lehrern statt von Programmierern lernen dürfen, mit Kreativität und Konzentration Probleme zu lösen, Aufgaben zu bewältigen und sich Wissen anzueignen.

Für diese Freiheiten treten wir gemeinsam ein, frei statt smart.

Was wir bieten

Wir wissen, dass wir bei weitem nicht allein so denken. Doch die Lobby der Digitalisierer ist mächtig und gut organisiert. Eine Handvoll großer Digitalkonzerne vereint mehr Börsenwert und politische Macht auf sich als alle deutschen Aktien­gesellschaften zusammen. Die Lobby für die Freiheit von digitalem Zwang und Bevormundung dagegen ist bisher noch zersplittert und wenig sichtbar. Dem wollen wir mit dieser Informations- und Vernetzungsseite abhelfen. Jeder, der sein Engagement, seine Kenntnisse und seine Fähigkeiten für den Erhalt einer freiheitlichen Gesellschaft selbst­bestimmter Menschen im digitalen Zeitalter einsetzen will, soll hier leicht Mitstreiter, Wissen und Anregungen für das gemeinsame Handeln finden können. Wer die Öffentlichkeit über den Widerstand gegen die zwangsweise Digitalisierung aller Lebensbereiche informieren will, soll nicht lange suchen müssen, bis er ihn findet.

Wegweiser durch das Angebot

Wer sich für die Freiheit von digitaler Bevormundung einsetzen oder darüber berichten will, findet in der Rubrik Vernetzen regionale und überregionale Gruppen, die dieses Ziel verfolgen, oder er kann dort um Mitstreiter für eine eigene Initiative werben. Unter Service sind von Initiativen bereits erstellte Informations- und Agitations­materialien zu finden, zum Download, zum Ausdruck oder als Anregung. Unter Aktionen beschreiben wir bereits durchgeführte oder geplante Aktionen gegen die digitale Abhängigkeit. Unter Erfolge listen wir die guten Nachrichten in Sachen frei statt smart, die der öffentliche Druck bereits hervorgebracht hat. Wissen versammelt die wichtigsten Informationen, die Aktivisten und Berichterstatter brauchen, um das Thema überzeugend und kompetent zu bearbeiten.

Als derzeit wichtigste Themengebiete in Sachen Digitalisierungszwang haben wir die Digitalisierung des Schulunterrichts und der Gesundheits­versorgung sowie die Ausdünnung der Möglichkeiten einzukaufen, ohne dicke Datenspuren zu hinterlassen. Daher untergliedern wir unser Informationsangebot in die Bereiche BARGELD, BILDUNG  und GESUNDHEIT  sowie DIGITALZWANG  im allgemeinen.

Wer wir sind

An der Konzeption und Gestaltung dieser Website hat eine engagierte Gruppe von IT-, Design- und Kommunikations­profis gearbeitet. Die meisten möchten anonym bleiben, um keine beruflichen Nachteile zu erleiden. Die Betreuung der (nie ganz) fertigen Website haben Andreas und Norbert übernommen. Andreas aus Frankfurt ist gelernter Schriftsetzer und hat sich auf die Gestaltung und Strukturierung von Webseiten spezialisiert, z.B. nachdenken-in-frankfurt.de. Norbert Häring ist promovierter Volkswirt, Wirtschaftsjournalist, Blogger und Autor populärer Bücher zu Wirtschaft und Gesellschaft, zuletzt des Spiegel-Bestsellers „Endspiel des Kapitalismus“ und aktuell von „Der Wahrheitskomplex“.

Machen Sie mit!

Denn nur gemeinsam können wir ein Umdenken in Gesellschaft und Politik anstoßen – damit auch die nachfolgenden Generationen frei statt smart leben können.

Schreiben Sie uns an post@freistattsmart.de, wenn Sie:

  • eine Gruppe oder eine Aktion vorstellen möchten,
  • eine Veranstaltung ankündigen möchten,
  • einen Gastbeitrag anbieten möchten,
  • Anregungen oder Kritik loswerden möchten.


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