Staat New York führt Pflicht zur Bargeld­annahme ein

Einzelhandelsgeschäfte im gesamten Bundestaats New York müssen aufgrund eines neuen Gesetzes seit 21. März Bargeld annehmen und dürfen von Barzahlern keine Aufschläge verlangen. Bisher galt ein ähnliches Gesetz nur in in der Stadt New York, und zwar seit 2020. Die Strafe beträgt bis zum 1000 Dollar für die erste und 1500 Dollar für jede weitere Zuwiderhandlung.

In einem „Hinweis an Verbraucher“ schrieb die New Yorker Generalanwälting Letitia James:

„Die New Yorker haben ein Recht auf Dienstleistungen, ganz gleich, wie sie bezahlen möchten. Unternehmen dürfen den New Yorkern den Zugang zu lebensnotwendigen Gütern wie Lebensmitteln und Kleidung nicht verwehren, indem sie Bargeld nicht annehmen oder den Kunden für Barzahlungen höhere Preise berechnen. Ich werde nicht zögern, dieses Gesetz durchzusetzen, um die Verbraucher in unserem gesamten Bundesstaat zu schützen.“

Die Pflicht gilt nur für Käufe, die im Ladengeschäft abgewickelt werden. Scheine mit größerem Nennwert als 20 Dollar müssen nicht angenommen werden.