In der Berliner Zeitung hat Hakon von Holst aufgeschrieben, was der führende Schattenwirtschaftsexperte Friedrich Schneider zu der These sagt, dass man durch Abschaffung des Bargelds die Geldwäsche entscheidend verringern könnte. Er nennt das ein „Ammenmärchen“ und beschreibt die Methoden, die man stattdessen für Drogenhandel und Geldwäsche einsetzen kann und die heute schon in großem Umfang eingesetzt würden. Damit würde heute schon viel mehr Geld gewaschen als mit Bargeld.
Zu den Alternativen gehören gefälschte Frachtpapiere oder Rechnungen. Im Drogenhandel geht es über Scheinkäufe von Waren oder Dienstleistungen im Internet. Wenn etwa, wie jüngst gesehen, eine Vogeltränke 2000 Euro kosten soll, ohne dass man sehen könnte, warum, darf man ziemlich sicher sein, dass es sich um Geldwäsche oder andere Illegale Geschäfte handelt.
